Motivation

Weit über die Hälfte des Abfallanfalls in Deutschland sind mineralische Abfälle. Die Nutzung von Bodenaushub beinhaltet ein großes Ressourcenschonungspotenzial. Durch ihre Verwendung im Wirtschaftskreislauf lassen sich große Mengen an natürlichen, mineralischen Rohstoffen wie Natursteine, Sande, Kiese bzw. daraus gewonnen Baustoffe substituieren.
Deutschland befindet sich in einer notwendigen Transformation zu einer ressourcenschonenden und auf Nachhaltigkeit ausgerichteten Kreislaufwirtschaft. So können natürliche Rohstoffe und Deponieraum eingespart und die Ziele des Kreislaufwirtschaftsgesetzes, der europäischen Abfall-rahmenrichtlinie oder des Deutschen Ressourceneffizienzprogramms (ProgRess) erreicht werden.

 

 

Der Boden ist eine wichtige Lebens-grundlage und eine nur bedingt erneuerbare Ressource



Bodenähnliche Zustände wieder herstellen


Alle Baumaßnahmen sind mit Eingriffen in den Boden und seine Struktur verbunden. Meistens ist ein kompletter Bodenaustausch notwendig, um die Funktionalität der errichteten Bauwerke zu gewährleisten. Die Verwendung des Aushubs zur Flüssigbodenherstellung ermöglicht uns, wieder bodenähnliche Zustände herzustellen, und somit die Auswirkungen eines Eingriffes so gering wie möglich zu halten. Dabei bleiben physikalische Eigenschaften, Tragfähigkeit, Wasserleitfähigkeit weitgehend erhalten.

 

 


Steigende Komplexität, Kostendruck und hohe Qualitätserwartungen stellen enorme Anforderungen an das Verfüllmaterial in der heutigen Zeit. Deshalb ist auch das Thema Steuerbarkeit von Flüssigboden sehr wichtig für uns. Wir entwickeln einen Verfüllbaustoff, der in seinen Endeigenschaften beeinflussbar ist.

 

 

Steuerbarkeit