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Die Entwickler des Flüssigbodenverfahrens

Zum Einbau von erdverlegten Bauteilen muss zunächst der entsprechende Bodenbereich als Bodenaushub ausgehoben und später wieder weitgehend bzw. vollständig mit Boden verfüllt werden. Der obere bzw. oberste Bodenauffüllbereich kann auch als Unterbau für Verkehrswege genutzt werden. Hierbei ist für die Langzeitgebrauchsfähigkeit der Bauteile vorteilhaft, wenn zur Wiederverfüllung der ursprünglich ausgehobene Boden wiederverwendet werden kann. Zum wirtschaftlichen Einbau dieses ausgehobenen Bodens wurde ab 1998 das Flüssigbodenverfahren durch die privatwirtschaftlich tätige Forschungsinstitut für Flüssigboden GmbH (vormals LOGIC- Logistic Consult Ingenieurgesellschaft mbH) entwickelt, in verschiedenen Varianten patentrechtlich geschützt und als Begriff sowohl erstmals verwendet als auch im Sinne der Wiederherstellung der ursprünglichen Bodensituation nach Aufgrabungen geprägt. Das Flüssigbodenverfahren ist im Rahmen zahlreicher nationaler und internationaler Forschungs- und Entwicklungsprojekte entstanden, die mit der Entwicklung eines Kombischachtsystems begannen. Die herkömmlichen, zeitweise fließfähigen Baustoffe wie Dämmer, Füller, Schaumbeton, Bodenmörtel usw., alles hydraulisch erhärtende Materialien, erfüllten die technischen Anforderungen an ein geeignetes Verfüllmaterial und den optimalen Schutz der eingebauten Leitungen und Rohre nicht ausreichend. Nur ein bodenähnliches bis bodengleiches Verhalten des Verfüllmaterials sichert gleiche Tragfähigkeiten im Untergrund und damit die Setzungsfreiheit von Straßen, Unterbau mit Rohren und Leitungen und stellt keinen, die Einbauten wie z. B. die Rohre schädigenden Fremdkörper mehr im Straßenuntergrund dar. Der Bedarf zur erfolgreichen Entwicklung des Flüssigbodenverfahrens war durch technische Zwänge und umweltrechtliche Forderungen (z. B. Kreislaufwirtschafts- und Abfallgesetz) entstanden.

Die Entwicklungsarbeiten seit 1998 führten zu technischen und technologischen Lösungen, die die spätere Zugänglichkeit aller übereinanderliegenden Leitungen, selbst ohne das Öffnen von Gräben und ohne die Umverlegung höher liegender Leitungen und Rohre sicherstellen können, eine Revolution im Kanal- und Rohrleitungsbau. Der Entwicklung eines Verfahrens zur Nutzung aller bautechnisch relevanten Bodenarten ging auch der Wunsch voraus, bekannte Qualitätsprobleme für Kanäle, Leitungen und Straßen zu überwinden:

  • Setzungen als Folge von Verdichtungsproblemen oder als Folge von Drainagen in den Verfüllbereichen
  • Setzungen als Folge von sich nicht zum Umgebungsboden in seiner Form und Größe gleich verhaltendem Verfüllmaterial
  • Rohrbrüche als Folge von schlechten Zwickelverdichtungen
  • Straßenschäden als Ergebnis nicht verdichteter Verbauspuren
  • Straßenschäden als Folge von Durchstempelungen fester Fremdkörper unter der Straße oder Ausspülungen und Sackungen 
  • Straßen- und Rohrschäden als Folge von fehlendem Verbund zwischen Verfüllmaterial und Grabenwänden
  • Folgen der Verletzung umweltrechtlicher Forderungen des Gesetzgebers.

 

Aus: Wikipedia, Stichwort "Flüssigboden", Version vom 19. Juli 2017, 15:36 Uhr, abrufbar unter https://de.wikipedia.org/wiki/Fl%C3%BCssigboden

 


Steffen Weber

Dr. Ingenieur

Geschäftsführer

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Olaf Stolzenburg

Diplom-Ingenieur

Institutsdirektor

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Jürgen Detjens

Diplom-Geologe

Prokurist

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